Express Online

Aktuell
Anzeigen

News
Wetter
Sport
Köln
Düsseldorf
Bonn

Life
Computer
Horoskop
Chat
Forum
Extra
 

Leserbriefe
Service
Werbung
Hilfe
Home

Gipfel
 
 

City-Guide

 
 Mittwoch, 19. Mai 1999, 11:10 Uhr Bonn

Uni forscht mit Meßflugzeug 

»Snoopy« kreist über Bonn 

Hochschuldozent Günther Heinemann und Diplom-Metereologe Bernd Maurer mit »Snoopy«. 
exp Bonn - Wundern Sie sich nicht, wenn über Ihnen ein Flugzeug mit einer langen, geringelten "Nase" entlangfliegt. Das ist »Snoopy«, ein Meßflugzeug des Britischen Wetterdienstes.

Bis zum 28. Mai untersucht das Metereologische Institut der Universität Bonn mit der Maschine vom Typ Hercules C130 den Energieaustausch zwischen Erdoberfläche und der freien Atmosphäre. 

Ken Dewey vom Britischen Wetterdienst im Meßflugzeug.
Fotos: Alexander Schwaiger
Warum gerade im Gebiet um Bonn, über Heimerzheim, Alfter, Witterschlick, Kottenforst, Wachtberg, Meckenheim und Rheinbach? Hier gibt es für mitteleuropäische Verhältnisse eine typische Vegetation und Flächennutzung.

Die Flüge gehören zu einem Feldexperiment. Der Name: REEEFA (Regional Experiment of the Energy Exchange over Forested Areas). Leider wird es manchmal über unseren Köpfen laut brummen: Die unterste Flughöhe beträgt nur 150 Meter.

Mit Hilfe der Messungen soll ein besseres Verständnis der Austauschprozesse zwischen Erdoberfläche, der atmosphärischen Grenzschicht und der freien Atmosphäre erzielt werden. Das betrifft den Wasser- und Energieaustausch. Aber auch den Transport und Umsatz von Luftschadstoffen , zum Beispiel Stickoxide und Ozon.

So können luftchemische Modelle überprüft werden. Durch das Feldexperiment soll es zum Beispiel möglich sein, eine Prognose für die Belastung der Menschen durch Ozon abzugeben. 


Navigation

RETURN TO EUROPE & ARCTIC PAGE